Stadt Knittlingen

Seitenbereiche

 
Navigation

Fahrzeuge und Ausrüstung

Fahrzeuge der Freiwilligen Feuerwehr Knittlingen

ELW1 Fahrzeug
ELW1 Fahrzeug

Fahrzeug: ELW1
Bezeichnung: Einsatzleitwagen
Funkrufname: Florian Knittlingen 1/11
Standort: Abteilung Knittlingen
Besatzung: 1/3 (1 Fahrzeugführer + Mannschaft)
Verwendung: Fahrzeug für Einsatzleiter
Baujahr: 2000
Motorleistung: 90 kW
Fahrgestell: Mercedes Benz
Aufbau: Weschenfelder (Umbau 2006)
Besonderheiten: Wärmebildkamera, Defibrillator 
 



MTW Fahrzeug
MTW Fahrzeug

Fahrzeug: MTW
Bezeichnung: Mannschaftstransportwagen
Funkrufname: Florian Knittlingen 1/19
Standort: Abteilung Knittlingen
Besatzung: 1/8 (1 Fahrzeugführer + Mannschaft)
Verwendung: Mannschaftstransport
Baujahr: 2009
Motorleistung: 110 kW
Fahrgestell: Mercedes Benz
Aufbau: Weschenfelder
Besonderheiten: Automatikgetriebe


DLA (K) 23/12 CS Fahrzeug
DLA (K) 23/12 CS Fahrzeug

Fahrzeug: DLA (K) 23/12 CS
Bezeichnung: Drehleiter mit Korb
Funkrufname: Florian Knittlingen  1/33
Standort: Abteilung Knittlingen
Besatzung: 1/2 (1 Fahrzeugführer + Mannschaft)
Verwendung: Menschenrettung und Brandbekämpfung
Baujahr: 2002
Motorleistung: 205 kW
Fahrgestell: Mercedes Benz 1528
Aufbau: Magirus
Besonderheiten: Automatikgetriebe


 

LF 16/12 Fahrzeug
LF 16/12 Fahrzeug

Fahrzeug: LF 16/12
Bezeichnung: Löschgruppenfahrzeug
Funkrufname: Florian Knittlingen  1/44
Standort: Abteilung Knittlingen
Besatzung: 1/8 (1 Fahrzeugführer + Mannschaft)
Verwendung: Hilfeleistung und Brandbekämpfung
Baujahr: 1997
Motorleistung: 162 kW
Fahrgestell: MAN 14.224 (Allrad)
Aufbau: Ziegler
Besonderheiten: -

TLF 16/25 Fahrzeug
TLF 16/25 Fahrzeug

Fahrzeug: TLF 16/25
Bezeichnung: Tanklöschfahrzeug
Funkrufname: Florian Knittlingen  1/23
Standort: Abteilung Knittlingen
Besatzung: 1/5 (1 Fahrzeugführer + Mannschaft)
Verwendung: Hilfeleistung und Brandbekämpfung
Baujahr: 1989
Motorleistung: 159 kW
Fahrgestell: Mercedes Benz 1222 (Allrad)
Aufbau: Ziegler
Besonderheiten: Hydraulischer Rettungssatz

GW-T / SW 1000 Fahrzeug
GW-T / SW 1000 Fahrzeug

Fahrzeug: GW-T / SW 1000
Bezeichnung: Gerätewagen Transport/Schlauchwagen
Funkrufname: Florian Knittlingen  1/74
Standort: Abteilung Knittlingen
Besatzung: 1/2 (1 Fahrzeugführer + Mannschaft)
Verwendung: Verlegung von Schlauchleitungen
Baujahr: 2004
Motorleistung: 130 kW
Fahrgestell: MAN 8.180
Aufbau: Weschenfelder
Besonderheiten: -




MLF Fahrzeug
MLF Fahrzeug

Fahrzeug: MLF
Bezeichnung: Mittleres Löschfahrzeug
Funkrufname: Florian Knittlingen  2/40
Standort: Abteilung Freudenstein-Hohenklingen
Besatzung: 1/5 (1 Fahrzeugführer + Mannschaft)
Verwendung: Brandbekämpfung
Baujahr: 2016
Motorleistung: 220 kW
Fahrgestell: MAN TGL 8.220
Aufbau: Ziegler
Besonderheiten: Kombi-Rettungssatz, Lichtmast, WBK

TSF-W Fahrzeug
TSF-W Fahrzeug

Fahrzeug: TSF-W
Bezeichnung: Tragkaftspritzenfahrzeug Wasser
Funkrufname: Florian Knittlingen 3/48
Standort: Abteilung Kleinvillars
Besatzung: 1/5 (1 Fahrzeugführer + Mannschaft)
Verwendung: Brandbekämpfung
Baujahr: 2007
Motorleistung: 130 kW
Fahrgestell: MAN 8.180
Aufbau: Ziegler
Besonderheiten: 800-Liter-Wassertank und Stromerzeuger

Ausrüstung - Die das Leben der Feuerwehrleute schützt!

Ein Feuerwehrmann im Einsatz ist vielen Gefahren ausgesetzt; deshalb trägt er eine spezielle Schutzkleidung und kann auf besondere Ausrüstungsgegenstände zurückgreifen, die ihn bestmöglich vor Verletzungen und Gefahren warnen und schützen sollen.

Im Brandeinsatz mit Atemschutzgerät kann die Ausrüstung gut 30 kg oder mehr wiegen.

Bullard TI Commander
Bullard TI Commander
Bullard TI Commander
Bullard TI Commander
Flir K50
Flir K50

Wärmebildkameras

Bei der Feuerwehr Knittlingen kommen zwei Wärmebildkameras zum Einsatz: Eine "Bullard TI Commander" und eine "Flir K50". Beide ermöglichen es, sich in einem brennenden Gebäude trotz dichtem Rauch orientieren zu können. Die Kamera erkennt Temperaturunterschiede von 0,05 °C und zeigt diese auf einem Bildschirm an.

Damit hat der Feuerwehrmann die Möglichkeit, trotz Nullsicht vermisste Personen in einem verrauchten Raum rasch aufzufinden was die Überlebenschancen von Verletzten deutlich erhöht. Gleichzeitig erkennt man drohende Gefahren rechtzeitig und kann sich optimal orientieren. Auch das Auffinden von Glutnestern ist damit sehr einfach.

Es gibt nur wenige Geräte die in den letzten Jahrzehnten für den Feuerwehrmann und gleichzeitig für vermisste Personen einen solch großen Zugewinn an Sicherheit gebracht haben. Deshalb sind auch die hohen Anschaffungskosten vertretbar.

Als Besonderheit unserer Kameras zählt ein integrierter Temperaturmesser und die Möglichkeit, Fotos der Wärmebilder in der Kamera per Knopfdruck zur Dokumentation zu speichern.

Bei der Bullard-Kamera besteht auch die Möglichkeit, die Bilder per Funksignal an einen Empfänger zu senden.

AED - Defibrillator
AED - Defibrillator

AED - Defibrillator

Jeder Feuerwehrmann hat eine Erste-Hilfe-Ausbildung und kann daher im Notfall Herz-Lungen-Wiederbelebungsmaßnahmen durchführen. In vielen Fällen kommt es bei einem Herzstillstand aber auch zu Kammerflimmern welches nicht durch die herkömmlichen Wiederbelegungsmaßnahmen beseitigt werden kann. Durch Abgabe eines Elektroschock über einen AED (Automatisch Externer Defibrillator) kann dieses Kammerflimmern beendet werden - das Herz wird quasi einem "Reset" unterzogen um das unkontrollierte Kammerflimmern in einen normalen Herzrhythmus zu verwandeln.

Totmannwarner
Totmannwarner

Totmannwarner

Der Begriff "Totmannwarner" klingt zugegebenermaßen etwas seltsam - beschreibt aber die Funktion ziemlich genau. Dieses Gerät bietet einem Atemschutzgeräteträger eine großes Maß an zusätzlicher Sicherheit da es sich durch optische und akustische Signale meldet, sobald sich der Geräteträger für ca. 30 Sekunden nicht bewegt. Dies ist eine erste Warnung, dass unter Umständen der Feuerwehrmann verletzt oder bewegungsunfähig ist. Der Feuerwehrmann hat nun weitere 30 Sekunden Zeit, sich entsprechend zu bewegen um diese Vorwarnung zu deaktivieren. Bewegt er sich innerhalb dieser 30 Sekunden nicht, erfolgt ein noch lauterer und durchdringender Alarmton der nicht abschaltbar ist! Dieses Alarmzeichen ist unüberhörbar und bedeutet für die anderen Einsatzkräfte, dass ein Feuerwehrmann dringend Hilfe braucht. Des Weiteren ist es Vorschrift, dass für einen Atemschutztrupp (1 Trupp = 2-3 Mann) immer ein weiterer Sicherheitstrupp vorhanden sein muss. Dieser Sicherheitstrupp übernimmt keine größeren Tätigkeiten sondern steht einsatzklar unmittelbar an der Einsatzstelle um im Notfall dem Atemschutztrupp Hilfe zu leisten bzw. diesen zu retten.

Atemschutzüberwachung
Atemschutzüberwachung
Detaildarstellung Uhr
Detaildarstellung Uhr
Detaildarstellung Druckskala
Detaildarstellung Druckskala

Atemschutzüberwachung

Die Atemschutzüberwachung dient dazu, einem Atemschutztrupp im Einsatz zu überwachen. Hier werden Einsatzzeiten und die aktuelle Position der Trupps dokumentiert sowie der Luftvorrat der Atemschutzflaschen ständig kontrolliert. Es wird auch darauf geachtet, dass für den Rückzug des Atemschutztrupps noch genügend Luftreserve vorhanden ist - deshalb wird auch dokumentiert, zu welcher Zeit und mit welchem Luftvorrat das tatsächliche Einsatzziel erreicht wurde. Wichtig ist, dass für den Rückzug der doppelte Luftvorrat einkalkuliert werden muss, wie zum Erreichen des Einsatzzieles benötigt wurde - dies wird mittels einer Drehscheibe angezeigt und festgehalten.

Jede dieser Überwachungstafeln kann bis zu 3 Trupps überwachen; wird eine gewisse Zeitspanne ohne Rückmeldung überschritten, erfolgt so lange ein Alarmton, bis dieser quittiert und die Druckabfrage nachgeholt wurde.

 Auf allen 6 Fahrzeugen wo Atemschutzgeräte verladen sind ist eine solche Überwachungstafel vorhanden.